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Projekt zur effizienten Bewässerung an Fachschule Obersiebenbrunn gestartet
LR Teschl-Hofmeister: Verantwortungsvoller Umgang mit der Ressource Wasser in der Landwirtschaft

Foto (v.l.n.r.): Schüler Alexander Kianek, Direktor Gerhard Breuer, Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister, Versuchsleiter Arno Kastelliz und Schülerin Katharina Neuhauser vor der Sensorstation zur Bewässerungssteuerung
Foto Copyright: Jürgen Mück

Obersiebenbrunn (16.7.2020) Mit den klimatischen Veränderungen steht die Landwirtschaft besonders im Ackerbau und Feldgemüsebau vor großen Herausforderungen. An der Landwirtschaftlichen Fachschule (LFS) Obersiebenbrunn wurde daher ein Projekt gestartet, das die Verbesserungen des Bewässerungsmanagements und der Bewässerungstechnik zum Ziel hat. „Ein verantwortungsvoller und effizienter Umgang mit der Ressource Wasser ist besonders in der Landwirtschaft ein Gebot der Stunde, das an der Fachschule Obersiebenbrunn bereits seit Jahren im Mittelpunkt der Forschungsarbeit steht. Beim neuen Bewässerungsprojekt werden die langjährige Erfahrung und neuen Erkenntnisse aus der Versuchstätigkeit verknüpft, um auch künftig qualitativ hochwertige Ernteerträge zu sichern“, betont Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister.

„Vor dem Hintergrund, der steigenden Temperaturen und geringer Niederschläge im Frühjahr, wird in Zukunft die Bewässerung in der Landwirtschaft weiter an Bedeutung gewinnen. Beim neuen Bewässerungsprojekt arbeiten daher Praktiker, Wissenschaftler und die Landwirtschaftskammer unter Federführung der Fachschule Obersiebenbrunn zusammen, um die beste Lösung für die jeweilige Kultur zu finden“, betont Direktor Gerhard Breuer. „Bei den praktischen Versuchen zeigt sich immer deutlicher, dass die Bewässerung mittels smarter und intelligenter Steuersysteme, wie etwa Bodensensoren, am besten funktioniert. So können Mikroberegnung, Tropfbewässerung oder Großflächenregner je nach angebauter Kultur besonders ressourcenschonend eingesetzt werden“, so Breuer.

Durch effizientere Zuleitungssysteme, verbesserte Pumpen, verteilgenauere Regner und ein an die regionalen Bedingungen angepasstes Bewässerungsmanagement lässt sich viel Wasser sparen. Aber auch Know-how aus dem Pflanzenbau, wie die Fruchtfolge und die Bodenbearbeitung, tragen wesentlich zur nachhaltigen Wassernutzung bei. Zudem gilt es die Rentabilität der Investitionen in die Bewässerungstechnik betriebswirtschaftlich zu überprüfen.

Die neuesten Erkenntnisse aus Theorie und Praxis in der Landwirtschaft gibt es beim traditionellen „Marchfelder Ackerbautag“ der LFS Obersiebenbrunn, der immer im Februar stattfindet. Informationen unter: www.lfs-obersiebenbrunn.ac.at.

(Schluss)