headerbild
headerbild
headerbild
english version

24. Sommercampus der NÖ Landwirtschaftsschulen
LR Teschl-Hofmeister: Chancen und Risiken der Digitalisierung abwägen


Die Personen v. l.: Neurobiologe Bernd Hufnagl, Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister, Schulinspektorin Agnes Karpf-Riegler und Landesschulinspektor Karl Friewald

Foto Copyright: Jürgen Mück

Download des Vortrages von Landesschulinspektor a. D. Herbert Reiter zur „Entwicklungsgeschichte der agrarischen Bildung“: 150 Jahre agrarische Basisausbildung NEU.pptx

Langenlois (28.8.2019) Das Motto des Sommercampus 2019 der NÖ Landwirtschaftlichen Fachschulen (LFS) stand ganz im Zeichen der Digitalisierung. Über 260 Pädagoginnen und Pädagogen nahmen vom 26. bis 28. August 2019 an der Gartenbauschule Langenlois an den Vorträgen und Workshops teil.

„Der Alltag und das Berufsleben sind geprägt durch die Digitalisierung, daher ist es notwendig sich im Bildungsbereich mit dieser Thematik eingehend auseinanderzusetzen. Dabei gilt es die Schülerinnen und Schülern mit den digitalen Medien vertraut zu machen und die Chancen sowie Risiken abzuwägen, damit die jungen Menschen bestmöglich auf die Zukunft vorbereitet sind“, betonte Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister bei der Eröffnung des Sommercampus. „Die Vermittlung von digitalem Know-how in Theorie und Praxis hat an den Landwirtschaftlichen Fachschulen in Niederösterreich bereits ihren fixen Platz in der Aus- und Weiterbildung. Einerseits ist die Ausstattung der Klassen mit digitalen Medien am Puls der Zeit und die Lehrkräfte verfügen über einen eigenen digitalen Arbeitsplatz. Aber auch an den Lehr- und Versuchsbetrieben ist die Digitalisierung bereits fixer Bestandteil der Arbeitswelt. Digitales Kuh-Monitoring, intelligentes Datenmanagement, GPS-gesteuerte Traktoren und der Einsatz von Drohnen im Pflanzenbau sind einige Beispiele dafür“, so Teschl-Hofmeister.

Den Auftakt der Vorträge machte Neurobiologe Bernd Hufnagl, der einen kritischen Blick auf die digitale Welt warf. Anschließend rundeten Workshops das Programm ab. Am zweiten Tag widmete sich Journalist und Autor Reinhard Engel dem Thema „Wie funktioniert Digitalisierung?“ und Medienpädagoge Erwin Höferer zeichnete ein realistisches Bild von „Schule und Bildung in Zeiten der Digitalisierung“. Diskussionsrunden beleuchteten die Landwirtschaft 4.0 und die Hauswirtschaft 4.0. Am dritten Tag widmete sich Landesschulinspektor a.D. Herbert Reiter der „Entwicklungsgeschichte der agrarischen Bildung“ und Bildungsdirektor Johann Heuras stelltee die neue NÖ Bildungsdirektion vor. Die Zukunftsperspektiven der agrarischen Bildung in NÖ wurden von Abteilungsleiter Josef Staar vorgestellt. Den Schlusspunkt setzte Ö3-Mikromann Tom Walek mit einem Vortrag über seine extremen Erfahrungen bei der Expedition zum Südpol.

(Schluss)


Über 260 Pädagoginnen und Pädagogen nahmen teil.