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Fortschritte bei Neuordnung des berufsbildenden Landesschulwesens
LR Teschl-Hofmeister/Schmuckenschlager: Bekenntnis zu neuem Schulkonzept

Foto (v.l.n.r.): Direktorin Rosina Neuhold (LFS Sooß), Präsident Johannes Schmuckenschlager (Landwirtschaftskammer NÖ), Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister und Direktor Josef Sieder (LFS Pyhra) mit Schüler beim symbolischen Spatenstich in der Landwirtschaftlichen Fachschule Pyhra
Foto Copyright: Jürgen Mück.

Pyhra (7.3.219) An der Landwirtschaftlichen Fachschule Pyhra bekannten sich Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister und NÖ Landwirtschaftskammer-Präsident Johannes Schmuckenschlager heute zur Neuordnung des berufsbildenden Landesschulwesens. „Wir werden in den kommenden Jahren besonders die landwirtschaftlichen Fachschulen weiterentwickeln. Durch unser umfangreiches Bauprogramm und die Zusammenführung von Standorten stellen wir einen modernen Unterricht sicher“, so Landesrätin Teschl-Hofmeister.

Präsident Schmuckenschlager erklärt: „Mit der Neuausrichtung unserer land- und forstwirtschaftlichen Fachschulen wurde ein klares Zeichen für unsere bäuerlichen Familienbetriebe gesetzt. Das Land NÖ investiert nämlich nicht nur in unsere Schulstandorte, sondern in eine ganz neue Landwirte-Generation. Mit einer auf den Standort und somit auf die Region angepassten Schwerpunktsetzung wollen wir unsere Fachschulen zu wahren Kompetenzzentren im ländlichen Raum machen. Rund 250 Personen haben sich bei der Erarbeitung der Schwerpunkte eingebracht, so auch Bäuerinnen und Bauern. Damit wollen wir sicherstellen, dass im Sinne unserer Jugend ein erfolgreiches Zusammenspiel aus Theorie und Praxis angeboten wird.“

Bereits im Herbst 2016 wurde mit der Neuordnung des berufsbildenden Landesschulwesens begonnen. Dadurch sollen starke und konkurrenzfähige Schulstandorte geschaffen werden, an denen Synergien zwischen Landesberufsschulen und Landwirtschaftlichen Fachschulen stärker nutzbar sind. Die neuen klaren pädagogischen Schwerpunktsetzungen an den einzelnen Standorten sind den künftigen Herausforderungen der Landwirtschaft angepasst.

Die Schulen werden an 11 Standorten zusammengeführt: Zwettl(Edelhof), Gießhübl, Hohenlehen, Hollabrunn, Mistelbach, Obersiebenbrunn, Pyhra, Warth, Krems, Langenlois und Tullnerbach. Mit dem Bau- und Investitionsprogramm für die berufsbildenden Landesschulen nimmt das Land Niederösterreich bis 2023 110 Millionen Euro in die Hand. Für jede Landwirtschaftliche Fachschule gibt es ein neues pädagogisches Konzept, das von einer Expertengruppe aus Schulwesen, Personalvertretern, Kammer, Direktoren und Lehrern erarbeitet wurde.

Neues Augenmerk wird auf die pflegerische Ausbildung gelegt: Bereits im nächsten Schuljahr werden wir alle geeigneten Standorte die Zusatzausbildung zum Heimhelfer/zur Heimhelferin anbieten. An vier ausgewählten Standorten (Gaming, Zwettl, Warth und Mistelbach) wird die Ausbildung zur Pflegeassistentin/zum Pflegeassistent möglich sein.

An der Landwirtschaftlichen Fachschule Pyhra, die künftig die Landwirtschaftliche Fachschule Sooß aufnehmen wird, werden ein neues Schülerheim, zusätzliche Klassen und ein Rinderlaufstall errichtet. Das Land Niederösterreich stellt für dieses Vorhaben 18,7 Millionen Euro bereit. „Wir treten gemeinsam für eine Neuordnung des berufsbildenden Landesschulwesens ein, die auf die zukünftigen Herausforderungen der Landwirtschaft mit regionalen Schwerpunktsetzungen und einem an der Praxis orientierten Unterricht im Sinne der Schülerinnen und Schüler reagiert“, fassen Landesrätin Teschl-Hofmeister und Präsident Schmuckenschlager zusammen.

(Schluss)

Präsident Johannes Schmuckenschlager und Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister bei der Pressekonferenz
Foto Copyright: Jürgen Mück.