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Pflanzenbau - Versuchsdurchführung 

Nähere Informationen zu den Versuchen
Bei speziellem Interesse für einen Versuch an einem bestimmten Standort nehmen Sie bitte Kontakt mit dem dafür verantwortlichen Versuchsleiter der jeweiligen Schule auf. Er wird Ihnen gerne nähere Informationen geben!

N-Düngung
Die N-Düngung aller Sortenversuche erfolgt aufgrund von N-min-Untersuchungen und der daraus resultierenden und empfohlenen N-Mengen. Sie können daher von Standort zu Standort stark schwanken. Auch die Anzahl der N-Düngungen wird von den Versuchsleitern vor Ort entschieden.
Phosphor und Kalium wurden nach Entzug bzw. den Bodenuntersuchungsergebnissen ausgebracht.

Ernte
Die Ernte wird an allen Versuchsstandorten zum praxisüblichen Termin durchgeführt. Die Versuchsflächen werden mit Parzellenmähdreschern geerntet. Falls die Ernte aus technischen Gründen nicht mit Parzellenmähdreschern erfolgen kann (z.B. Grünland) erfolgt die Beerntung händisch ebenfalls parzellenweise. Herbizidversuche werden nicht beerntet.

Wiederholungen
Die Versuche werden in 3- bis 4-facher Wiederholung angelegt und statistisch verrechnet, wobei das Ergebnis dieser Berechnung den Mittelwert der einzelnen Messergebnisse jeder Wiederholung darstellt. Wesentlicher Bestandteil jeder Versuchsauswertung ist auch die Berechnung der sogenannten Grenzdifferenz.

Grenzdifferenz
Die "Grenzdifferenz GD 5%" zeigt an, welcher relative Unterschied zwischen den einzelnen Varianten unter Annahme bei einer angenommenen Unsicherheit von 5 % als sicher anzusehen ist und wird in Prozent des Versuchsdurchschnittes ausgedrückt

Entwicklungsstadien
Bei sämtlichen Pflegemaßnahmen wird zum besseren Vergleich neben dem tatsächlichen Durchführungstermin auch das Entwicklungsstadium der Kultur nach der international gültigen BBCH-Skala angegeben.

Markante Stadien bei Getreide
BBCH 11 1-Blatt-Stadium
BBCH 25 Hauptbestockung
BBCH 31 1-Knoten-Stadium
BBCH 39 Fahnenblatt voll entwickelt
BBCH 49 Grannenspitzen
BBCH 65 Vollblüte
BBCH 75 mittlere Milchreife
BBCH 85 mittlere Teigreife

Markante Stadien bei Mais
BBCH 11 1. Laubblatt entfaltet
BBCH 19 9 und mehr Laubblätter entfaltet
BBCH 51 Beginn des Rispenschiebens
BBCH 61 Beginn der männlichen Blüte
BBCH 65 Vollblüte der männlichen Blüte, Narbenfäden geschoben
BBCH 75 mittlere Milchreife
BBCH 85 mittlere Teigreife

Markante Stadien bei Raps
BBCH 10 Keimblätter entfaltet
BBCH 11-19 Entfaltung der Laubblätter
BBCH 21 1. Seitenspross ist sichtbar
BBCH 31 Beginn des Längenwachstums
BBCH 61 10 % der Blüten am Haupttrieb sind offen
BBCH 65 50 % der Blüten am Haupttrieb sind offen
BBCH 71 10 % der Schoten haben sortenspezifische Größe erreicht

Markante Stadien bei Unkräutern
BBCH 11 1. Laubblatt /Blattquirl entfaltet
BBCH 19 9 und mehr Laubblätter / Blattquirle entfaltet
BBCH 21 1. Seitentrieb / Bestockungstrieb sichtbar
BBCH 31 Beginn des Längenwachstums / Schossen
BBCH 51 Blütenanlagen oder Knospen werden sichtbar
BBCH 65 Vollblüte

entnommen aus:
"Entwickungsstadien von Pflanzen BBCH Monograph",
Biologische Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft (Editor),
Blackwell Wissenschaftsverlag 1997

Publikationen zum Versuchswesen bei Landimpulse/AgroInnovation

Für das Versuchswesen verantwortlich:

Dipl.-Ing. Dr. Josef Rosner
Landesgüterdirektor

Amt der NÖ Landesregierung, Abteilung Schulen
Tel. +43 (0)2742-9005-16635 Mobil: +43 (0)664 4025477, josef.rosner@noel.gv.at