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FARM-Symposium „Landleben 2025 – lebenswert?“
Zukunftsperspektiven des ländlichen Raumes

Die Personen v.l.: Direktor Dipl.-Ing. Franz Breiteneder, Theres Friewald-Hofbauer, Präsident Ing. Hans Penz, Ministerialrat Ing. Ignaz Knöbl, LAKO-Leiter Ing. Herbert Grulich, Landesschulinspektor Dipl.-HLFL-Ing. Karl Friewald und Landesgüterdirektor Dipl.-Ing. Dr. Josef Rosner.

Am 17. Februar fand an der Landwirtschaftlichen Fachschule Edelhof das Symposium zum Thema „Landleben 2025 – lebenswert?“ statt, bei dem ExpertInnen die Zukunftsperspektiven des ländlichen Raumes diskutierten. In den nächsten Jahrzenten wird es in Niederösterreich laut einer Prognose der Statistik Austria das stärkste Bevölkerungswachstum Österreichs geben. Dies eröffnet enorme Chancen für den ländlichen Raum und somit auch für die Landwirtschaft. Das Leben auf dem Land in einer intakten Umwelt ist für viele Menschen der Inbegriff von Lebensqualität. „Der Landwirtschaft kommt dabei eine Schlüsselrolle zu, denn sie ist die ‚Seele des ländlichen Raumes‘ und als solche ein tragendes Element der nationalen Identität. Der ländliche Bereich mit den oft noch intakten sozialen Kontakten bietet viele Möglichkeiten für eine nachhaltige Entwicklung der Lebensräume“, betonte Direktor Dipl.-Ing. Franz Breiteneder. Eine Grundvoraussetzung für die positive Entwicklung des ländlichen Raumes ist dabei das Angebot von Arbeitsmöglichkeiten vor Ort. Besonders im Waldviertel stehen die Politik und die Wirtschaft vor großen Herausforderungen, um der Abwanderung entgegen zu wirken. Direktor Breiteneder zeigte sich über das große Interesse an der Veranstaltung und die informativen Vorträge erfreut.

Zu den Referenten zählte neben Präsident Ing. Hans Penz auch Dr. Josef Rosner, NÖ Landesgüterdirektor, der über das Thema „Landwirtschaft – globale Zusammenhänge und Trends“ sprach. Theres Friewald-Hofbauer, Arge Dorferneuerung, beleuchtete den Themenbereich „Stadt braucht Land; Land braucht Stadt“ und Ministerialrat Ing. Ignaz Knöbl, Lebensministerium, sprach über „Die langen Linien der gemeinsamen EU-Agrarpolitik“. Als Rahmenprogramm gab es eine Projektpräsentation der „Freilanddenker“ der FH Wieselburg und eine Dirndlschau der Schülerinnen der LFS Zwettl. Am Nachmittag wurden Workshops zu den Themen „Projektidee Genuss-Bus“, „Holzmobilisierung im Kleinwald“ und „Kooperation Landwirtschaft und Gewerbe“ angeboten.

Referenten, Organisatoren und Festgäste beim Symposium.