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Tag der Teichwirtschaft:
20 Jahre Teichwirteausbildung am Edelhof

Die Personen v.l. Ök.-Rat Thomas Kainz, Dr. J. Pokorný aus Tschechien, Dr. G. Füllner aus Sachsen, Dr. M. Oberle, Bayern, Dr. G. Hochwimmer, Fritz Hofbauer, Dr. Christian Bauer, LK DI Herbert Staudigl Herbert, MR Harald Brinek, Karpfenprinzessin Evelin Karner, Prof. Dr. El-Matbouli Mansour, Vet.-Med. Uni-Wien, Obmann des NÖ Teichwirteverbandes, DI Willibald Hafellner, Dr. Robert Fenz, Ministerium, HR G. Schlott , Direktor Karl Deimel (Organisator) und Fischmeister Günther Gratzl.

Das Jubiläum „20 Jahre Teichwirteausbildung“ im Waldviertel wurde an der Landwirtschaftlichen Berufsschule Edelhof am 27. Jänner mit dem „Tag der Teichwirtschaft“ feierlich begangen. „Gemeinsam mit dem Bundesamt für Wasserwirtschaft (Ökostation) und dem ‚Ökologischen Verein Waldviertel‘ wurde ein umfangreiches Programm mit Fachvorträgen und Diskussionsrunden geboten, das der jahrhundertelangen Tradition der Waldviertler Fischzucht Rechnung trug. Ebenso traditionsreich ist die Funktion der BS Edelhof als Bildungszentrum für die Teichwirtschaft mit ihrem breit gefächerten Bildungsangebot, das vom Grundkurs Karpfenteichwirtschaft und einem Fischräucherkurs bis zu Fischkochkursen reicht“, betonte Direktor Ing. Karl Deimel, der die Fachveranstaltung organisierte. „Bis dato wurden über 700 Teichwirte ausgebildet, die für die fachgerechte Fischzucht im Waldviertel sorgen“, so Deimel. Der Tag der Teichwirtschaft war mit knapp 200 Personen bestens besucht, sodass die Veranstalter bereits weitere Fachtage planen.

Fischzucht mit Tradition
„Die Entstehung der Waldviertler Teiche lässt sich bis ins 13. Jahrhundert zurückverfolgen, weshalb der Waldviertler Karpfen bereits 2005 als GENUSS REGION ausgezeichnet wurde“, erklärten Direktor Ing. Karl Deimel und Dr. Christian Bauer. „In mehr als 1.000 Teichen wird auf über 1.650 Hektar der Waldvierteler Karpfen gehalten. Mit einer Jahresproduktion von bis zu 500 Tonnen ist das Waldviertel heute Österreichs größte Karpfenzuchtregion. Für rund 400 landwirtschaftliche Betriebe stellt die Karpfenzucht einen wesentlichen Erwerbszweig dar“, so Direktor Deimel.
Derzeit werden in Österreich jährlich rund 4.000 Tonnen Fisch produziert, vor allem Regenbogen- und Bachforellen, Saiblinge, Karpfen, Reinanken, Hechte und Zander. Die Produktion steigt, dennoch ist noch jede Menge Ausbaupotential vorhanden.