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NÖ Landwirtschaftsschulen nehmen an „Gut zu wissen-Initiative“ teil
LR Schwarz: Herkunftskennzeichnung schafft Transparenz und Klarheit in Schulküchen

An allen Landwirtschaftlichen Fachschulen in NÖ werden die Herkunft sowie die Qualität von Fleisch und Eiern klar gekennzeichnet, so wie hier an der LFS Gießhübl.
Die Personen v. l.: Corina Hagler, Küchenleiter Harald Reiter, Bildungs- Landesrätin Mag. Barbara Schwarz, Direktor Ing. Gerhard Altrichter, Schulinspektorin Ing. Agnes Karpf-Riegler und Martin Halbmayr.

Fotocopyright: Jürgen Mück.

St. Pölten (15.11.2016) Alle Landwirtschaftsschulen in Niederösterreich nehmen ab sofort an der Initiative „Gut zu wissen, wo unser Essen herkommt“ teil und unterstützen damit die heimische Landwirtschaft. „Für die Schülerinnen und Schüler an den landwirtschaftlichen Fachschulen ist nun dank der Initiative ‚Gut zu wissen‘ die Herkunft und die Qualität von Fleisch und Eiern klar ersichtlich. Dem Wissen rund um gesunde und regionale Lebensmittel kommt große Bedeutung zu, da sich die Jugendlichen in einem Alter befinden, wo die Ernährungsgewohnheiten nachhaltig geprägt werden“, betont Bildungs-Landesrätin Mag. Barbara Schwarz. „Da über 50 Prozent der täglichen Mahlzeiten in Österreich außer Haus eingenommen werden, hat der Konsument ein Recht zu wissen was auf seinem Teller liegt. Mit der freiwilligen Herkunftskennzeichnung wird nun auch in den Schulküchen Transparenz und Klarheit geschaffen“, so Schwarz.

Vorbildwirkung und Verantwortung für bewusste Ernährung
„Wir sind uns bewusst, dass gerade die Landwirtschaftsschulen als Vorbild wirken und Verantwortung für die Lebensmittel tragen. Daher nehmen unsere Schulen ab diesem Schuljahr flächendeckend an der Aktion ‚Gut zu wissen‘ teil. Bereits in der Vergangenheit waren die Schulküchen sehr intensiv darauf bedacht, nach regionalen und saisonalen Produkten zu greifen“, betont Schulinspektorin Ing. Agnes Karpf-Riegler. „Die Landwirtschaftsschulen nehmen bereits am Programm der beiden Initiativen ‚Gesunde Schulen‘ und „GenussSchule‘ teil, wo auf das Ernährungsbewusstsein besonderer Wert gelegt wird“, so Karpf-Riegler.

Gut zu wissen, wo das Essen herkommt
Immer mehr Menschen legen Wert auf eine bewusste Ernährung und laut Umfragen wollen 86 Prozent der Konsumenten wissen, woher die Lebensmittel stammen. Dies ist im Lebensmittelhandel durch das AMA-Gütesiegel auch leicht möglich. Auf der Verpackung steht woher das Fleisch kommt oder aus welchem Land bzw. welcher Haltungsform die Eier stammen. In der Außer-Haus-Verpflegung, wie zum Beispiel in Kindergärten, Schulen, Mensen, Betriebskantinen und Krankenhäusern, ist die Herkunft oft nicht nachvollziehbar, da noch keine Kennzeichnungspflicht besteht. Mit der „Gut zu wissen-Initiative“ wird Sicherheit geschaffen und die heimische Landwirtschaft gestärkt.
(Schluss)