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Auftaktveranstaltung „Europa & Wir: Dialog der Generationen“ an Fachschule Gießhübl
LR Schwarz: Jung und Alt setzen starkes bildungspolitisches Signal

Die Personen v. l.: Direktor Ing. Gerhard Altrichter, Landesrätin Mag. Barbara Schwarz, Geschäftsführer Dipl.-Ing. Walter Kirchler (NÖ.Regional.GmbH) und Harald Hochedlinger (Leiter der NÖ Landjugend).
Fotocopyright: Jürgen Mück.

noe regional: http://www.noeregional.at/?kat=31&dok_id=682

Mostropolis: http://www.mostropolis.at/de/report_Amstetten_EU__und__Wir__Dialog_der_Generationen_548_8147.html

Facebook: https://www.facebook.com/mostropolis.at/photos/a.197568513589461.51441.197533996926246/1336600253019609/?type=3&theater

Gießhübl (10.11.2016) An der Landwirtschaftlichen Fachschule (LFS) Gießhübl fand gestern die Auftaktveranstaltung der Reihe „EUROPA & WIR – Dialog der Generationen“ statt. Schülerinnen und Schüler der LFS Gaming, LFS Hohenlehen, LFS Unterleiten, LFS Gießhübl und des Francisco Josephinums Wieselburg präsentierten gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der älteren Generation die Ergebnisse der vorangegangenen Workshops. Dabei wurden Themen wie Migration, die digitale Zukunft, die nachhaltige Energieversorgung sowie Ernährung und Gesundheit aus dem Blickwinkel unterschiedlicher Generationen beleuchtet.

Die für EU-Fragen zuständige Landesrätin Mag. Barbara Schwarz eröffnete die Veranstaltung und sprach von einem starken bildungspolitischen Signal, das hier die rund 150 Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit den ca. 100 Seniorinnen und Senioren gesetzt haben. „Für das gesellschaftliche Leben ist der Dialog der Generationen von entscheidender Bedeutung. Denn nur auf einem breiten Fundament aus Toleranz, Respekt sowie Verständnis, das auch vor Ländergrenzen nicht Halt macht, kann die Zukunft in einem gemeinsamen Europa positiv gestaltet werden. Gerade die aktuellen Entwicklungen zeigen, wie wichtig ein geeintes Europa für die gesellschaftliche und politische Stabilität ist. Dies bedeutet Brücken zu bauen, um einen friedvollen Weg in die Zukunft zu ermöglichen – dies gilt im Kleinen in den Familien sowie am Arbeitsplatz, als auch im Großen für alle Staaten und Regionen in Europa. Daher haben der Erfahrungsaustausch und die aktive Mitgestaltung in einem gemeinsamen Europa eine so große Bedeutung. Sie tragen zur Sicherung eines dynamischen ländlichen Raumes bei. Gerade der Bildungsbereich besitzt eine Schlüsselfunktion, denn Bildung ist die Grundlage jeder kulturellen, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen sowie sozialen Entwicklung und daher ein zentrales Zukunftsthema. Für mich zeigen die Diskussionsrunden der Tagung, wie wichtig es ist, persönlich Erfahrungen auszutauschen, Fragen zu stellen und so gemeinsam die Zukunft zu gestalten.“

Bei einem Roundtable-Gespräch mit Landesrätin Schwarz nahmen Harald Hochedlinger (Leiter der NÖ Landjugend), Mag. Thomas Weber (Informationsbüro des Europäischen Parlaments in Österreich) und Dipl.-Ing. Marianne Priplata-Hackl, (Landwirtschaftskammer Niederösterreich) teil, das von Geschäftsführer Dipl.-Ing. Walter Kirchler (NÖ.Regional.GmbH) moderiert wurde.

Schulen präsentieren Ergebnisse der Workshops
Die Schülerinnen und Schüler der fünf teilnehmenden Schulen präsentieren dem Publikum sehr kreativ die Ergebnisse der Workshops. Die Fachschule Gaming bearbeite den Themenbereich Migration, wobei für die Jugendlichen für das Gelingen des Zusammenlebens unterschiedlicher Kulturen der gegenseitige Respekt und Wertschätzung sind. Die LFS Gießhübl stellte ihre Ergebnisse zur Digitalisierung in der Landwirtschaft mit einem Video vor. Dabei wurde klar, dass die digitale Zukunft mit GPS-Traktoren, Futterautomaten und Melk-Roboter bereits wesentlich zur Erleichterung der Arbeit in der Landwirtschaft beiträgt.
Dem Thema Energie widmeten sich die Schülerinnen und Schüler der Bergbauernschule Hohenlehen und zeigten bei einer ansprechenden Bühnenshow wie man mit den Ressourcen sparsam umgehen kann. Die LFS Unterleiten präsentierte ihre Ergebnisse zu Ernährung und Gesundheit ebenfalls auf der Bühne, wobei die Ernährungsgewohnheiten genauer unter die Lupe genommen wurden. Und das Francisco Josephinum zeigte abschließend in einem Video ihre Ergebnisse zur Digitalisierung der Landwirtschaft in der Produktion und Vermarktung.

Bei der abschließenden Podiumsdiskussion konnten sich die Besucherinnen und Besucher vom gegenseitigen Respekt der Generationen überzeugen. Aber auch darüber, dass Jugendliche und Seniorinnen und Senioren die EU gar nicht so unterschiedlich wahrnehmen.
Werte wie Friede, Freiheit, Solidarität sind für Jung und Alt in Niederösterreich gleichermaßen wichtig. Etwa 250 geladene Teilnehmerinnen und Teilnehmer folgten mit Interesse den Ausführungen der Podiumsgäste.

Die Organisation dieser Veranstaltungsreihe erfolgt in Kooperation zwischen der NÖ.Regional.GmbH, dem Referat Generationen Landes Niederösterreich, dem Landesschulrat für Niederösterreich und der EuropeDirect-Infostelle des Landes Niederösterreich. Insgesamt haben in den vergangenen vier Jahren 8.000 Interessierte aus Schulen, Seniorenorganisationen, Vereinen und Gemeinden an den Veranstaltungenteilgenommen.

(Schluss)