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„EUROPEA International“ – das EU-weite Netzwerk der landwirtschaftlichen Bildungseinrichtungen: Elisabeth Hönigsberger ist neue EUROPEA-Vizepräsidentin



Der neue gewählte Vorstand von „EUROPEA International“.
Die Personen v.l.: Kassierin Sophie Blainville (Frankreich), Präsident Henrik Detlefsen (Dänemark), Vizepräsidentin Dipl.-Päd. Elisabeth Hönigsberger (Österreich) und Kassierin-Stv. Wiesa Gąsiorowscy (Polen).

Anlässlich der Generalversammlung von „EUROPEA International“ im polnischen Pultusk wurde Dipl.-Päd. Elisabeth Hönigsberger, Obfrau von EUROPEA Austria, zur Vizepräsidentin gewählt. An der Wahl, die am 22. September 2011 stattfand, nahmen Direktoren und Landwirtschaftslehrer aus 21 EU-Ländern teil. „Durch die EUROPEA, dem EU-weiten Netzwerk von über tausend landwirtschaftlichen Bildungseinrichtungen, ist ein reger Austausch zwischen Schulen auf Europaebene möglich. Lehrer und Schüler können dadurch leichter an Austauschprogrammen und Auslandspraktika teilnehmen“, betonte Elisabeth Hönigsberger. Künftig will sie die Kontakte zu europäischen Schulen noch weiter vertiefen, um den Jugendlichen und den Pädagogen eine breit gefächerte Plattform für die agrarische Weiterbildung im Ausland zu ermöglichen. „Ein wichtiges Ziel für mich ist, die Zusammenarbeit von Landwirtschaftsschulen und bäuerlichen Betrieben zu intensivieren und meine persönlichen Kontakte ins Ausland in den Dienst der Landwirtschaftsschulen zu stellen“, so Hönigsberger. Elisabeth Hönigsberger ist Fachlehrerin für Englisch an der Weinbauschule Krems, Mitarbeiterin der Landwirtschaftlichen Koordinationsstelle und langjährige Obfrau von EUROPEA Österreich.

Einheitliche Bildungsstandards auf Europaebene
Konkrete Projekte der europäischen Bildungsplattform „Association of Agricultural Education in Europe“ beschäftigen sich mit der Kooperation von Landwirtschaftsschulen und bäuerlichen Betrieben, um sich mit Umweltfragen und Unternehmensführung auseinanderzusetzen. Die Intensivierung von Schulpartnerschaften ist ein weiter Arbeitsschwerpunkt von EUROPEA International. Auslandsaufenthalte von Schülern und Lehrern sind dadurch leichter möglich.
Weiters wird an einer Vereinheitlichung der Bildungsstandards und dem „Authentischen Lernen“ gearbeitet, um die Ausbildung an den Landwirtschaftsschulen EU-weit vergleichbar zu gestalten. Der Einführung der Bildungsstandards liegt der Leitgedanke zugrunde, im europäischen Schulsystem mehr Verbindlichkeit anzustreben und grundlegende Kompetenzen bei allen Schülerinnen und Schülern sicherzustellen.
Neben Bildungsinitiativen ist auch die Durchführung von EU-weiten Wettbewerben ein Schwerpunkt von EUROPEA International. So geht die Durchführung der Wein-Europameisterschaft für Schüler auf eine Initiative der Weinbauschule Krems zurück. Inzwischen nehmen Jungwinzer aus 15 Ländern daran teil. Ebenso engagieren sich die österreichischen Fachschulen bei den EU-Waldarbeitswettbewerben sehr stark.