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Direktoren informierten sich über die Landwirtschaft in der Schweiz


Vom 28. September bis 2. Oktober fand die diesjährige Bildungsreise der Direktoren der Landwirtschaftliche Berufs- und Fachschulen Niederösterreichs in die Schweiz statt. „Die Anreise erfolgte über Landeck, wo die einjährige Schule für ländliche Hauswirtschaft besichtigt wurde. Weiter ging es dann mit dem Bus zum Landwirtschaftlichen Bildungs- und Beratungszentrum Plantahof im Kanton Graubünden in der Nähe von Chur, von wo aus die Exkursionen starteten“, informierte Abteilungsleiter Dr. Friedrich Krenn. „Auf dem Programm standen die Besichtigung von Milchviehbetrieben, einer Käserei, einem Fischzuchtbetrieb sowie der regionalen Dorfentwicklung in Vrin“, so Dr. Krenn. Bemerkenswert sind die kleinen Strukturen der Schweizer Landwirtschaft, die dennoch genug Wertschöpfung für die Bauern ermöglichen.
Das Bildungszentrum Plantahof ist die zentrale Ausbildungsstätte für die Landwirte im gesamten Kanton Graubünden. Daher verfügt der Praxisbetrieb über eine breite Palette an agrarischen Produktionszweigen. Neben der Rinderzucht und dem Ackerbau wird hier auch Obst- und Weinbau sowie Imkerei betrieben. Da die Hälfte der Graubünder Bauern biologisch wirtschaftet, verfügt der Plantahof auch über einen Biobetrieb, eine Almwirtschaft und ein Ab-Hof-Laden zählen ebenso zum Gutsbetrieb.
Neben den fachlichen Programmpunkten gab es auch ein kulturelles Sightseeing. So wurden das Benediktinerkloster in Disentis, die Rheinschlucht und die Stadt Chur besichtigt. Für die Organisation und Planung zeichnete Landesschulinspektor Dipl.-HLFL-Ing. Karl Friewald verantwortlich. Insgesamt nahmen 26 Personen an der Bildungsreise teil.