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Focus Bildung: „Chancen der Natur- und Umweltpädagogik“
Landesrat Wilfing: Mit Umweltbildung Jugend sensibilisieren

Die Personen v.l.: Abteilungsleiter Dr. Friedrich Krenn, Ing. Ricarda Öllerer, Landesrat Mag. Karl Wilfing, Ökopädagoge Mag. Andreas Schelakovsky, Vizebürgermeisterin Mag. Susanne Schimek, Bürgermeister Rudolf Friewald und Direktor Dipl.-HLFL-Ing. Josef Meisl.

Am 3. Oktober fand an der Landwirtschaftlichen Fachschule Tulln die Veranstaltung „Fokus Bildung“ statt, bei der das Themenfeld der „Umweltpädagogik“ im Mittelpunkt stand. „Umweltbildung ist ein wichtiger Teil des Unterrichts in allen Schulstufen, denn schließlich gilt es gerade Jugendliche für das Thema Umwelt zu sensibilisieren. Dabei sollen die Schüler zu einem bewussten Umgang mit der Natur und ihren Ressourcen sowie zu einem nachhaltigen Lebensstil befähigt werden“, betonte Landesrat Mag. Karl Wilfing in seiner Eröffnungsrede. „Mit dem ‚Netzwerk Umweltbildung‘ verfügt Niederösterreich über eine kompetente Plattform, die 62 Umweltbildungseinrichtungen vereint und das Know-how im Umweltbereich bündelt“, so Bildungslandesrat Wilfing. Die Schaffung eines Bewusstseins über die Begrenztheit unserer Lebensgrundlagen und die Bereitschaft für ein aktives Mitgestalten der Umwelt sind die beiden zentralen Anliegen der Umweltbildung in Niederösterreich.

Landwirtschaftsschulen: respektvoller Umgang mit Natur und Ressourcen
„Gerade die Landwirtschaftlichen Fachschulen stehen mit ihren praxisbezogenen Bildungsinhalten für einen respektvollen Umgang mit der Natur und den Ressourcen, der auch an die kommenden Generationen weiter gegeben wird“, sagte Landesrat Wilfing. „An den Schulen wird großer Wert auf angewandten Umweltschutz und praktizierte Nachhaltigkeit gelegt“, so Wilfing. Bester Beweis dafür ist, dass alle Landwirtschaftsschulen aktiv am ÖKOLOG-Programm teilnehmen, dessen Fokus auf der Umsetzung der nachhaltigen Entwicklung im Schulbereich liegt. Die LFS Tulln ist mit dem Schulschwerpunkt „Erneuerbare Energie“ ein gutes Beispiel für Umweltbildung in der Praxis. Ökopädagoge Mag. Andreas Schelakovsky beleuchtete in seinem Vortrag die „Chancen der Natur- und Umweltpädagogik“. „Im Wesentlichen geht es in der pädagogischen Arbeit mit Jugendlichen darum, ihnen Raum zu geben, sich mit dem zu beschäftigen was sie interessiert und wichtigen Bedürfnissen auf der Spur zu sein“, erklärte Schelakovsky. „Das Erleben von authentischen Erfahrungen steht dabei im Vordergrund, um bei der Jugend ein Bewusstsein für die Natur zu schaffen.“

Mag. Andreas Schelakovsky
Humanökologe und Ökopädagoge. Seit 1991 Naturprojekte für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Mitarbeit in verschiedenen Institutionen der Umwelt- und Erwachsenenbildung, Lehrauftrag für Biologie-Fachdidaktik an der Universität Wien. Publikationen zum Themenbereich Umweltpsychologie und Umweltbildung. Arbeitsschwerpunkte: ganzheitliches Umweltlernen; meditative und musische Methoden der Naturbegegnung; Naturerfahrung und Persönlichkeitsbildung.