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Land Niederösterreich und Caritas St. Pölten schaffen neue Sozial- und Pflegeschule in Gaming
LR Schwarz: Vorvertrag für den Erhalt des Schulstandorts unterzeichnet

Foto (v.l.n.r.): Fachschul-Direktorin Gertrude Grünsteidl, LAbg. Anton Erber, Landesrätin Barbara Schwarz, Caritas St. Pölten-Direktor Hannes Ziselsberger und die ehemalige Direktorin der Landwirtschaftlichen Fachschule Gaming Daniela Fux mit der unterzeichneten Absichtserklärung
Foto Copyright: Jürgen Mück

Gaming (17.11.2017) Heute unterzeichneten Bildungs-Landesrätin Barbara Schwarz und Caritas-Direktor Hannes Ziselsberger in der Landwirtschaftlichen Fachschule (LFS) in Gaming (Bezirk Scheibbs) ein „Memorandum of Understanding“, eine Absichtserklärung, für den Erhalt des Schulstandorts. Durch die Neustrukturierungen im Bereich der Landwirtschaftlichen Fachschulen wird die LFS Gaming in Gießhübel eingegliedert werden. Am Standort Gaming ist der Betrieb einer neuen Bildungseinrichtung der Caritas St. Pölten mit einer Fachschule für Sozialberufe (FSB), einer Schule für Sozialbetreuungsberufe (SOB) und einer 5-jährigen höheren Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe mit der Fachrichtung Sozialmanagement beabsichtigt. Zusätzlich soll eine gänzlich neue Schulform als Schulversuch angestrebt werden: eine „Höhere Lehranstalt für Pflegeassistenz“.

„Wir haben vor rund einem Jahr die Neuordnung des berufsbildenden Landesschulwesens in Niederösterreich angekündigt, um die Schulausbildung für Fachkräfte für die Wirtschaft und die Landwirtschaft an die zukünftigen Anforderungen anzupassen. Junge Menschen sollen so bestmöglich auf ihre gewünschten Arbeitswelten vorbereitet werden, das starke und konkurrenzfähige Schulstandorte in modernen Lernzentren erfordert“, informierte die zuständige Landesrätin. „Die Nachnutzung für jene Gebäude, die mit anderen Standorten zusammengefügt werden, wird von uns intensiv bearbeitet. Als ersten Lösungsansatz dürfen wir hier in Gaming diesen Weg gemeinsam mit der Caritas St. Pölten gestalten.“

Caritas-Direktor Hannes Ziselsberger führte dazu aus: „Als Caritas haben wir uns ganz genau überlegt eine Ausbildung im Sozialbereich in der Region als Herausforderung der Zukunft zu gestalten. Uns zeigen 300 offene Stellen bei mobilen Pflegediensten, dass die Investition in die Ausbildung wichtig und notwendig ist. Der Bereich der Pflege ist ein Kompetenzmerkmal der Caritas, daher trauen wir uns sehr gerne zu die kommenden Aufgaben zu meistern.“ Eine Verankerung in der Region ist allen Beteiligten von großer Wichtigkeit, denn die Unterstützung der Bevölkerung vor Ort  ist ein ganz entscheidender Faktor. „Der Rückhalt vom Land Niederösterreich ist für uns als neuen Träger einer katholischen Privatschule enorm wichtig, dafür möchte ich mich an diesem historischen Tag sehr herzlich bedanken“, freut sich Direktor Ziselsberger.

Konkret wird ein gemeinsamer Unterstützungsverein die regionale Verankerung durch Marketing, Elterntätigkeit oder Crowdfunding unterstützen, dem die ehemalige Leiterin der Fachschule, Direktorin i. R. Daniela Fux vorstehen wird. „Das Land Niederösterreich hat im Zuge der Neustrukturierung immer eine Standortgarantie für den Schulstandort Gaming gegeben. Heute wird das Engagement vieler Menschen in der Region durch das eingehaltene Versprechen belohnt.“

(Schluss)